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<title>Jubiläumsgeschichten</title>
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<description><![CDATA[Jubiläumsgeschichten|SC Schwyz]]></description>
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<image><title>Jubiläumsgeschichten</title>
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<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/72633</link>
<description><![CDATA[Dezember - von Severin Guidetti]]></description>
<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 19:04:54 +0100</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ich erinnere mich an ein paar Geschichten von meiner langen Zeit beim SCS:</p>

<p>Etwa im Jahr 1972 plante die erste Herrenmannschaft ein Wochenende in Kestenholz. Man besammelte sich auf der Hofmatt, um gemeinsam mit dem Bus anzureisen. Ein Spieler brachte 5-6 mit Helium gef&uuml;llte Ballons mit in den Bus (wieso auch immer). Bereits vor der Abfahrt musste nat&uuml;rlich ein Spieler sein Feuerzeug benutzen und die Ballons explodierten im Bus. Diverse Spieler erlitten Verbrennungen und mussten vor der Abfahrt noch zum Arzt! Zum Gl&uuml;ck waren die Bust&uuml;ren noch ge&ouml;ffnet, sonst h&auml;tte es warscheinlich noch schlimmer enden k&ouml;nnen.</p>

<p>In der Saison um 1980 rum spielten wir mit der zweiten Mannschaft des SC Schwyz auf der legend&auml;ren &quot;Balm&quot; im Muotathal. Nach etwa 20 Spielminuten k&ouml;pfelte ein Schwyzer den Ball aufs Tor der Thaler. Ein Feldspieler wehrte dabei den Ball auf der Linie mit der Hand ab und hielt sich nach seiner &quot;Parade&quot; am Goalnetz fest. Das Holztor fiel dabei direkt in sich zusammen!<br />
Da das Spiel mit einem Elfmeter weitergegangen w&auml;re, aber es kein Ersatztor hatte, mussten wir Schwyzer leider Protest einlegen. Das Spiel war beendet, aber der Fussballverband entschied auf ein Wiederholungsspiel in Schwyz. Da wir zu dieser Zeit den Tschaibrunnen sanierten, wurde das &quot;Balm-Spiel&quot; bei uns auf der &quot;M&uuml;hlematt&quot; ausgetragen! Das Resultat weiss ich nicht mehr&hellip;</p>

<p>Die erste Mannschaft musste im Jahre 1985 ausw&auml;rts in Baar antreten. Spielertrainer der Schwyzer war damals der ca. 40-j&auml;hrige J&uuml;rgen Kraus. Als sie vor dem Match das Spielfeld betraten, sagte ein junger gegnerischer Spieler zu J&uuml;rgen: &quot;Na Opa, was willst du denn hier?&quot;<br />
Die Schwyzer schlugen an diesem Abend Baar mit 1-0 durch ein Freistosstor von J&uuml;rgen Kraus! Nach dem Spiel ging J&uuml;rgen zu dem jungen Baarer und meinte: &quot;Na, wie hat dir Opa heute gefallen?&quot;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/72051</link>
<description><![CDATA[November - von Roger Grab]]></description>
<pubDate>Sat, 23 Nov 2019 09:16:18 +0100</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ich begann meine Karriere als 7-j&auml;hriger Knopf beim Sportclub Schwyz und dieser tolle Verein begleitet mich nun bereits ca. 45 Jahre in meinem Leben. In all diesen Jahren habe ich doch einige unterschiedliche &Auml;mter ausge&uuml;bt, ohne auch nur eine Sekunde zu bereuen (oder wenigstens nicht viele Sekunden). Nebenbei war ich zudem auch als bekannter Fussballvirtuose in allen Juniorenkategorien, bei den Aktiven und auch bei den Senioren dabei. Insbesondere in meiner Zeit bei der 2. Aktivmannschaft in der 4. und 5. Liga (wir waren noch eine wirkliche Liftmannschaft) gab es unz&auml;hlige Episoden, mit denen man wohl ein ganzes Buch f&uuml;llen k&ouml;nnte. Ich habe lange &uuml;berlegt und bin zuletzt bei dieser kleinen Anekdote h&auml;ngen geblieben, die zeigen soll, dass Fussball nicht nur immer bitterer Ernst und Erfolg bedeuten muss:</p>

<p>Vor ca. 25 Jahren hatten wir eine sehr bunt gemischte und auch wilde Mannschaft (wie eigentlich immer) zusammen, die ihre Heldentaten in jener Saison mal wieder in der 5. Liga vollbrachte. Die Zusammensetzung des Teams war schon aussergew&ouml;hnlich, da zu jener Zeit ein Israeli (Yigal, Nachname ist mir leider entfallen) und ein Irl&auml;nder (Dan Donoghue) nebst vielen anderen illustren Gesichtern bei uns mitkickten.<br />
Wir besammelten uns an einem Samstagnachmittag beim Bahnhof Seewen f&uuml;r ein Ausw&auml;rtsspiel beim FC Altdorf. Der Grund f&uuml;r den nicht ganz &uuml;blichen Treffpunkt war, dass auch zu jener Zeit die Axenstrasse aufgrund von Steinschl&auml;gen wieder mal gesperrt wurde und wir darum die SBB benutzen durften/mussten. Einer unserer Spieler konnte sich gerade noch rechtzeitig mit der Flucht durch das Fenster aus den F&auml;ngen seiner Geliebten befreien, so dass wir die Reise wenigstens mit 11 Spielern ins Urnerland antreten konnten.</p>

<p>Im Zugsabteil empfing uns dann ein netter Herr mit dem zu dieser Zeit ber&uuml;hmten SBB-W&auml;geli, welcher diverse Leckereien wie Sandwiches, Kuchen, Kaffee, etc. anbot. Dies animierte uns spontan zum Kauf einer Runde Bier, um die ein wenig gedr&uuml;ckte Stimmung im Team zu optimieren. In Altdorf angekommen, watschelten wir dann gem&uuml;tlich zur Sportanlage Sch&uuml;tzenmatte, um auch da nochmals einen Zwischenhalt in einer Bar einzulegen, in der wir uns mit einer Bikergang eine weitere Runde Bier genehmigten.<br />
Nachdem wir danach die Umkleidekabinen doch noch erreichten, stellte ein Spieler fest, dass er seine Schienbeinschoner zuhause vergessen hatte (genau, derjenige der aus dem Fenster entfloh). Er sichtete vor der Kabine einen ca. 10-j&auml;hrigen Urner, dr&uuml;ckte ihm eine Hunderternote in die Hand und bat ihn, ihm schnell in einem Sportgesch&auml;ft ein Paar Schoner kaufen zu gehen. Wer nun dachte, dass dieser junge Mann mit der grossen Banknote nicht mehr erscheinen w&uuml;rde, wurde eines Besseren belehrt. Er kam mit gekauften Schonern und dem ganzen Restgeld innerhalb von 10 Minuten zur&uuml;ck. Es sei nur nebenbei erw&auml;hnt, dass er danach von besagtem Spieler 50 Franken Trinkgeld bekam.</p>

<p>Vor dem Spiel schw&ouml;rte uns Dan Donoghue mit seinem irischen Fighting Spirit und einer leidenschaftlichen Ansprache ein, dass wir wohl Aussenseiter seien, aber mit der richtigen Einstellung auch dieses Spiel f&uuml;r uns entscheiden k&ouml;nnten. Ich hatte da aufgrund unserer Vorbereitung und langj&auml;hrigen Erfahrung so meine Zweifel und sollte Recht behalten! Als der verteidigende Gegenspieler von unserem St&uuml;rmer Yigal bereits nach zehn Minuten zweimal eingenetzt hatte, schaute ich nur kurz Dan an und sah sogar in seinen Augen Zweifel aufkommen.</p>

<p>Das Spiel verloren wir zuletzt mit 6-7 Toren Unterschied, aber es blieb zumindest bei mir in unvergesslicher Erinnerung.</p>

<p>Und das Sport verbinden kann, zeigt die Tatsache, dass ich nach all diesen Jahren immer noch im regen Kontakt mit Dan Donoghue bin, obwohl er schon lange wieder zur&uuml;ck in Irland ist. Wir statten uns regelm&auml;ssig gegenseitige Besuche ab und er war nun auch schon wieder mehrmals im Tschaibrunnen als gerne gesehener Gast dabei! Sein Sohn verbrachte sogar den ganzen vorletzten Sommer bei mir in Schwyz, um sein Deutsch f&uuml;r das College aufzubessern!</p>

<p>Ich bin wirklich stolz auf diesen einzigartigen Verein und jedem Helfer dankbar, der ein kleines St&uuml;ck zur Geschichte des Sportclub Schwyz beitr&auml;gt und beigetragen hat.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/71500</link>
<description><![CDATA[Oktober - von Fritz Erni]]></description>
<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 19:07:09 +0100</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In vielen Jahren als Pr&auml;sident, da sammeln sich so einige Geschichten, Vorkommnisse, &Uuml;berraschungen und Entt&auml;uschungen an. Das Meiste ist mit vielen guten Erinnerungen verbunden. Aber da gibt es auch das Andere, das eher weniger Erw&auml;hnenswerte. Zum Gl&uuml;ck ist das jedoch die Minderheit und eigentlich zum Vergessen bestimmt. Und das ist gut so!</p>

<p>In meine Zeit f&auml;llt eine Begebenheit, die schon damals sehr speziell war, deren Tragweite aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar war. Dieser Umstand erwies sich im Nachhinein als Gl&uuml;cksfall, konnte sich doch so das Ganze in Ruhe entwickeln, ohne Druck und ohne nachteilige Vorgaben.<br />
An einem Samstagmorgen, vor gut 30 Jahren, standen drei junge Damen vor meiner Haust&uuml;r und wollten mit mir sprechen. Warum denn nicht &ndash; es gibt ja Unangenehmeres! Also trugen sie mir ihr Anliegen vor. Sie wollten die Fussballszene im Talkessel Schwyz mit der Gr&uuml;ndung einer Frauenmannschaft aufmischen. Dazu brauchten sie aber einen bereits bestehenden Fussballverein und hofften, dies innerhalb des Sportclubs Schwyz zu realisieren. So ganz spontan fand ich dies eine gute und sinnvolle Idee, nur kam sie halt v&ouml;llig &uuml;berraschend. Ebenso spontan aber sagte ich den drei Damen - mit wenigen Auflagen - meine Unterst&uuml;tzung zu. Der &Uuml;berraschungseffekt hat wohl auch das Seinige dazu beigetragen.</p>

<p>Wie auch immer &ndash; diesen &Uuml;berraschungseffekt n&uuml;tzte ich dann ebenfalls f&uuml;r die Entscheidung innerhalb des Vorstandes. Der Vorschlag l&ouml;ste zwar nicht gerade eine La-Ola-Welle aus, doch immerhin wurde einer Versuchsphase zugestimmt. Eine ganz geh&ouml;rige Portion Skepsis war aber sp&uuml;r- und auch h&ouml;rbar. Unter den &uuml;brigen Vereinsmitgliedern und Anh&auml;ngern gab es nicht wenige kritische Stimmen, die eine solche Entwicklung f&uuml;r v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssig hielten. Das war ja auch irgendwie verst&auml;ndlich; als zu exotisch galt die Idee &#39;Frauenfussball&#39;. Wenn es unbedingt sein muss, dann halt Ja, - aber doch nicht in Schwyz!<br />
Die anderen Vereine waren - zwar nicht laut ausgesprochen - aber dennoch froh, dass dieses Problem nicht in ihren Reihen landete. Und immer wieder kamen die ebenso halt- wie sinnlosen Leistungsvergleiche mit dem ach so &#39;wundervollen&#39; M&auml;nnerfussball zur Sprache.</p>

<p>Anf&auml;nglich war selbst der Fussballverband irgendwie &uuml;berfordert, stellte er doch f&uuml;r die Spiele der Damen keine Schiedsrichter zur Verf&uuml;gung. Sowas war einfach (noch) nicht vorgesehen. So l&ouml;ste man dieses Problem auf einfache aber wirksame Weise. Als Bef&uuml;rworter der Damenmannschaft wurde ich, meines Zeichens ohnehin Spielleiter, kurzerhand zum &#39;Heimschiri&#39; der Damen bef&ouml;rdert. &Uuml;brigens stets eine angenehme Aufgabe, die ich immer sehr gerne erf&uuml;llte. Von Beginn weg war auch der Publikumsaufmarsch zu den Spielen unserer Damen ganz speziell. Man z&auml;hlte jeweils erstaunlich viele Zuschauer auf dem Tschaibrunnen. Vor allem aber sah man unter dem traditionellen Publikum sehr viele neue Gesichter. Offenbar war man eben doch &#39;gwundrig&#39; auf das Neue und Ungewohnte.</p>

<p>Der Verein selber profitierte schon bald von der positiven Einstellung und Unterst&uuml;tzung dieser jungen Frauen. Sie setzten sich immer wieder spontan und uneigenn&uuml;tzig f&uuml;r den Verein ein. Die an den Tag gelegte Selbst&auml;ndigkeit in allen Bereichen war vorbildlich. Man sp&uuml;rte den guten Einfluss der starken F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten in ihren Reihen. Die unersch&uuml;tterliche Begeisterung war irgendwie ansteckend. Immer mehr Leute freuten sich ob der positiven Entwicklung, auch im sportlichen Bereich, selbst wenn Wunder halt etwas l&auml;nger dauern. Erm&ouml;glicht haben dies unter anderem mehrere gestandene SCS-Legenden, welche sich als Trainer zur Verf&uuml;gung stellten.</p>

<p>Pers&ouml;nlich hat mich aber ein ganz wichtiger Umstand beeindruckt und gefreut. Unsere Beziehung und unser Umgang waren stets gepr&auml;gt von grossem gegenseitigem Respekt. Simple Vorbehalte und Vorurteile hatten keinen Platz.</p>

<p>&#39;Nachhaltigkeit&#39; ist ein Wort, welches in der j&uuml;ngeren Vergangenheit sehr oft stark strapaziert wurde. Wenn ich aber heute, mittlerweile aus zeitlich grosser Distanz, die ganze Entwicklung und die Resultate - nicht nur die sportlichen - betrachte, so trifft hier &#39;Nachhaltigkeit&#39; wie selten ein Wort den Kern der Sache.</p>

<p>Und deswegen ergeht es mir, als deren &#39;Geburtshelfer&#39;, gleich wie Trix Gasser: <strong>...ich bin stolz auf die Schwyzer Damen!</strong></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/70152</link>
<description><![CDATA[September - von Trix Gasser]]></description>
<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 10:14:03 +0200</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>&hellip;lange ist es her&hellip;</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&hellip;als ich mich mit 20 Jahren auf das Inserat im Bote der Urschweiz meldete.<br />
Endlich wird im Talchessel eine Frauen-Fussballmannschaft gegr&uuml;ndet! Ich lag meinem Vater damit immer in den Ohren, aber beim FC Ibach kam dies leider nicht in Frage. Umso mehr freute es mich, dass der SC Schwyz &quot;Ja&quot; sagte! M&auml;dels aus der ganzen Region meldeten sich &ndash; talentierte und weniger talentierte Fussballerinnen. Das erste Spiel war dann auch eher ein H&uuml;hnerhaufen, der dem Ball nachlief und viele der Zuschauer kamen um zu &quot;gwundern und l&auml;cheln&quot;.</p>

<p>Wir hatten aber von Anfang an grosse Unterst&uuml;tzung, sei es vom damaligen Pr&auml;sidenten Fritz Erni oder von den Trainern Toni Zumb&uuml;hl sel., Bruno K&auml;lin, Beni Reichmuth, Severin Guidetti oder Hilfstrainer Markus L&uuml;&ouml;nd, Rolf Bolfing, Franz Sidler, Marco B&uuml;eler oder J&auml;mi B&uuml;eler als Goalie-Trainer oder auch Christa Z&uuml;rrer-Suter als Coachin und gute Seele. Auch unsere Dress- und Trainersponsoren hatten immer ein Herz f&uuml;r uns!</p>

<p>Als erste Damen-Vertreterin im Vorstand des SC Schwyz wurde ich gut aufgenommen. Wir Fussballerinnen engagierten uns aber auch von Anfang an und &ldquo;verdienten&rdquo; uns wohl auch die Unterst&uuml;tzung. Wir putzten n&auml;mlich an vielen Samstagen die Kabinen und WC&rsquo;s. Die Trainings auf der holprigen M&uuml;hlematt oder das gemeinsame Beisammensein nach einem Spiel oder Training im Batzen bei Rolf bleiben wohl immer pr&auml;sent. Wie nat&uuml;rlich unser erster Sieg im Tessin! Apropos Tessin... mit dem Junioren-Bus nach Melano &uuml;ber den Monte Ceneri war eine Herausforderung! Im Schnecken-Tempo schafften wir die H&ouml;he!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Eben es ist schon lange her, aber immer wieder treffe ich gute &ldquo;Seelen&rdquo;, die uns in den Anfangsjahren R&uuml;ckhalt gaben!<br />
Sch&ouml;n war es auch zu sehen, wie schon bald eine M&auml;dchenmannschaft gegr&uuml;ndet und so den vielen fussballbegeisterten Girls die M&ouml;glichkeiten geboten wurde und wird, ihrem Lieblingshobby nachzugehen! Wer h&auml;tte vor 30 Jahren gedacht, dass eine Mannschaft des Sportclubs Schwyz einmal in der h&ouml;chsten Liga mitspielen konnte...</p>

<p><strong>Ich bin stolz auf die Schwyzer Damen!</strong></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/67884</link>
<description><![CDATA[August - von Leo Bolfing]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 17:09:06 +0200</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ein paar Anekdoten aus meiner Fussballkarriere:</p>

<p>In der Saison 1958/59 durften auch die A-Junioren mit mir einen sportlichen H&ouml;hepunkt erfahren. Die zwei harten Trainings und die taktische Schulung durch den Trainer der ersten Mannschaft waren von Erfolg gekr&ouml;nt: Wir wurden Meister der Innerschweizer-Gruppe Uri, Schwyz und Zug. Die folgenden Aufstiegsspiele zur Ermittlung des Regionalmeisters Zentralschweiz mussten aufgrund einer Pattsituation gar wiederholt werden. Nach einem Heimsieg gegen den Nidwaldner Meister kam es zum alles entscheidenden Spiel gegen den Luzerner Gruppenmeister. Auf dem f&uuml;r unsere Verh&auml;ltnisse riesigen Fussballfeld der Allmend, wurde es als Vorspiel zum FC Luzern ausgetragen. Gl&uuml;cklicherweise &ndash; so werden unsere damaligen Klubverantwortlichen wohl gedacht haben &ndash; ging das Spiel verloren. Denn wir h&auml;tten in der obersten Spielklasse mit den Gegnern GC, Z&uuml;rich, YB etc. mit unseren total 15 Spielern Null Chance gehabt, erfolgreich zu bestehen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Meine Senioren- und Veteranenjahre 1970 - 1990 mit den unvergesslichen Seniorenreisen nach Istanbul, Amsterdam, Lissabon etc. bleiben mir aus kameradschaftlicher, geselliger Sicht in bester Erinnerung.</p>

<p>Zum Schluss folgende Anekdote, welche unter den Fussballkameraden f&uuml;r Heiterkeit sorgte: Ich sei im Seniorenspiel Muotathal &ndash; Schwyz anl&auml;sslich meines 50sten Geburtstages mit der roten Karte bedient und vom Platz gestellt worden. Dies erstmals nach 33 Jahren!<br />
Ungl&auml;ubiges Kopfsch&uuml;tteln, aber dennoch erfolgte der Platzverweis zu Recht. Beim Herunterfallen meiner Stulpen fiel dem Unparteiischen auf, dass ich keine Schienbeinschoner trug, was eine Regelverletzung bedeutete. Als St&uuml;rmer fand ich solche seit jeher als &uuml;berfl&uuml;ssig. Weil wir nur elf Spieler waren und ich keine Schoner beschaffen konnte, sah sich der Schiedsrichter gezwungen, mir die rote Karte zu zeigen. Und das gleiche passierte in der 2.Halbzeit auch Bruno Fuchs! :-)<br />
Der Vorfall hat mich in der &Uuml;berzeugung best&auml;rkt, meine aktive Spielert&auml;tigkeit beim SCS zu beenden. So konnte ich mich noch vermehrt meinen grossen Hobbies Bergsteigen, Langlaufen und Schwimmen widmen.</p>

<p>Meine Erkenntnis: Im Kopf w&auml;re man zwar nach wie vor &quot;zw&auml;g&quot; und man w&uuml;sste, wie optimale P&auml;sse zu schlagen w&auml;ren&hellip;aber mit den Beinen&hellip;! :-)</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/65147</link>
<description><![CDATA[Juli - von Silvia Camenzind ]]></description>
<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 11:05:54 +0200</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Im Fr&uuml;hling 1989 wurde ich auf ein Inserat im Boten der Urschweiz aufmerksam. Spielerinnen f&uuml;r ein Frauen-Fussballteam gesucht!<br />
Nach verschiedenen Bem&uuml;hungen wurde das Anliegen von Irene Weber-Pfyl, Silvia Zumb&uuml;hl und Patrizia Portmann von Fritz Erni erh&ouml;rt. Fritz war in dieser Zeit Pr&auml;sident des SCS und unterst&uuml;tze die drei jungen Frauen bei ihrem Vorhaben. &quot;Wenn ihr 20 Spielerinnen sowie einen Trainer findet, dann d&uuml;rft ihr beim SCS Fussball spielen.&quot;</p>

<p>Ich war etwas unsicher. Aber die Vorfreude in einem Team Fussball zu spielen liess mich auf das Inserat antworten. Mit 20 Jahren wusste ich nicht, bin ich da die J&uuml;ngste oder sind alle in meinem Alter? Bei einem ersten Treffen im ehemaligen Kaffee Lampietti wurden aber gleich alle meine Bedenken beseitigt. Auch wenn ich die &quot;Zweit&auml;lteste&quot; vor Ort war, war f&uuml;r mich sofort klar: Da m&ouml;chte ich dabei sein. Das Team war geboren und mit Ren&eacute; Zellweger, Goldschmid der erste Sponsor gefunden.<br />
Wir liessen nichts anbrennen. Die ersten Trainings glichen wohl eher einem H&uuml;hnerhaufen als einem Fussballteam. Doch schon bald stellten sich unter der Leitung von Trainer Toni F. Zumb&uuml;hl und Coach Christa Z&uuml;ger kleine Fortschritte ein. Im August, also kurz vor Meisterschaftsstart, dann das erste Highlight. Das erste Testspiel gegen die Frauen aus Malters wurde zuhause mit 0:10 verloren. Aber was soll&#39;s! Hauptsache Fussball!</p>

<p>Im September dann bereits der 1. Trainerwechsel. Die Kreuzband-Verletzung von Bruno K&auml;lin war unser Gl&uuml;ck. Wir trainierten fleissig 2x die Woche. Konnten aber im ersten Fussballjahr nur gerade einen Sieg gegen Bodio verbuchen. 1:0 f&uuml;r den SCS! Juhuii! Das wurde nat&uuml;rlich gefeiert.</p>

<p>Auch wenn wir weiterhin von vielen Zuschauern bel&auml;chelt wurden, fr&ouml;nten wir unserem geliebten Hobby. Nach der Genesung von Bruno mussten wir wieder auf Trainersuche. Dies gestaltete sich sehr schwierig. Also nahmen wir geschlossen an der n&auml;chsten GV teil. Nach einigem hin und her stellten sich Severin Guidetti und Beni Reichmuth als neues Trainerduo zur Verf&uuml;gung. Viele Trainings und gem&uuml;tliche Stunden durften wir mit diesen beiden verbringen. Langsam aber sicher wurden wir als &quot;echte&quot; Vereinsmitglieder wahrgenommen. Nicht immer war alles Sonnenschein. Nein, nat&uuml;rlich durchlebten wir im Team auch Tiefs. Aber immer wieder fanden wir den Tritt. Die Mannschaft und unser Hobby war uns einfach zu wichtig. Auch eine schwerwiegende Verletzung konnte mich vom runden Leder nicht trennen. Doch nach 13 Saisons war dann definitiv Schluss.</p>

<p>Nur gerade 3 Jahre nach dem Frauenteam gr&uuml;ndeten Helen Betschart und ich die erste Juniorinnen-Mannschaft. Gerne h&auml;tten wir auch schon als M&auml;dchen in einem Team gespielt. Also wollten wir das der n&auml;chsten Generation erm&ouml;glichen.</p>

<p>In meiner Fussballkarriere war der Aufstieg in die 1. Liga sicher ein Highlight. Aber auch die Trainingslager, Weekends etc. m&ouml;chte ich nicht missen. In diesen aktiven Jahren durfte ich auch viele Freundschaften &uuml;ber den Sport hinaus schliessen. Diese halten bis heute an.<br />
Noch immer freue ich mich riesig, wenn ich die Frauen und M&auml;dchen bei einem Match beobachten kann. Der technische und taktische Fortschritt l&auml;sst mich oft auch staunen. Es ist einfach sch&ouml;n, etwas f&uuml;r den Frauenfussball beim SC Schwyz beigetragen zu haben. Macht weiter so!</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/63499</link>
<description><![CDATA[Juni - von Leo Bolfing]]></description>
<pubDate>Mon, 13 May 2019 17:53:14 +0200</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Nach dem Abstieg der blutjungen ersten Mannschaft aus der zweiten Liga und dem freiwilligen R&uuml;ckzug der zweiten Mannschaft aus der dritten Liga geriet der SC Schwyz anfangs der 60er Jahre in eine ernsthafte sportliche Krise. Zudem wurde der Sportplatz Tschaibrunnen einer umfassenden Sanierung unterzogen. F&uuml;r ein ganzes Jahr mussten alle Spiele beim Gegner und auf dem Gerbihof ausgetragen werden, welcher Platz uns der Nachbarclub Ibach in Verdankenswerter Weise zur Verf&uuml;gung stellte.</p>

<p>Nach und nach entwickelte sich unter Trainer Freddie Branttweiner eine schlagkr&auml;ftige 3. Liga Mannschaft. Der SC Schwyz war wieder im Gespr&auml;ch. Kleine Reminiszenz aus jenen Tagen: Das Rivalenspiel Ibach-Schwyz, ausgetragen vor einer &uuml;beraus grossen Zuschauermenge auf dem Gerbihof, wurde erst ganz am Schluss durch Schwyz entschieden. Dazu meine nachtr&auml;gliche &#39;J&auml;gerlatein&#39;-Version &quot;Toni Bolfing k&auml;mpfte sich trickreich am rechten Fl&uuml;gel durch, flankte pr&auml;zise zur Mitte, wo ich mich mit letztem Einsatz hochschraubte und das vielbejubelte Siegestor erzielen konnte.&quot;</p>

<p>Die Version von Fidel Gwerder, unserem Teamschalk: &quot;Eine missratene Hereingabe von Toni Bolfing sprang Leo derart ungl&uuml;cklich an den Kopf, dass der Ball &uuml;ber die omin&ouml;se Linie fiel und der gut postierte Schiedsrichter auf Tor entschied.&quot;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Wiederaufstieg in die 2.Liga</strong></p>

<p>Im Jahre 1969 konnten wir mit Pettar Dorgonoski vom Erstligaclub Emmenbr&uuml;cke eine hervorragende Spielerpers&ouml;nlichkeit gewinnen. Der Clubwechsel erfolgte dannzumal noch abl&ouml;sefrei. Auch konnten wir dem neuen Spielertrainer eine erfolgshungrige Mannschaft in Aussicht stellen. Im Kader 1970 waren Josef Ehrler (Torh&uuml;ter), Alois Ehrler (Ersatztorh&uuml;ter), Charly Gwerder, Fidel Gwerder, Werner Ehrler, Tony Inderbitzin, Bruno Fuchs, Heini Beeler, Bruno von Euw, Franz Horat, Edgar Schuler, Markus Steiner, Lukas Suter, Josef Annen, Beny Reichmuth und Alois Mettler.</p>

<p>Nach Erreichen des Gruppenmeisters wurde nach vier Aufstiegsspielen auch der Regionalmeistertitel der 3. Liga errungen. Unter den Kl&auml;ngen der Feldmusik und des Tambourenvereins Schwyz wurde die siegreiche Mannschaft des SCS vom Staatsarchiv durch das Dorf ins Stammlokal Hirschen gef&uuml;hrt. Feste soll man feiern wie sie fallen, und gefeiert wurde dieser Aufstieg.</p>

<p>Kleine Reminiszenz: Nach der fr&ouml;hlichen Nacht beorderte ich als Pr&auml;sident am Montag die gesamte Mannschaft zu einem Fr&uuml;hschwimmen im Lauerzersee und anschliessend zu einem Katerbummel auf die Rothenfluh! Die ohnehin schon gute Kameradschaft und Einheit der Mannschaft wurde damit weiter gefestigt und von den betroffenen Arbeitgebern, bei welchen die Spieler blau machten, ist bei der allgemeinen Feststimmung auch nie eine Reklamation bei mir eingegangen.</p>

<p>Die kommenden 2. Liga-Saisons mit den spannenden Rivalenk&auml;mpfen gegen Ibach, Brunnen und Goldau waren nicht nur zuschauerm&auml;ssig, sondern auch finanziell ein grosser Erfolg. Unser versierter Kassier Alois Ott konnte an der GV mit Stolz von einem Vereinsverm&ouml;gen von Fr. 5612.97.- (!) berichten.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten </title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/62921</link>
<description><![CDATA[Mai - von Bethli Vüllers]]></description>
<pubDate>Sat, 27 Apr 2019 16:18:57 +0200</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:20px"><em>Mini Beiz, dini Beiz</em></span><br />
<span style="font-size:8px">(Zitat von Axel Dittner)</span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Als ich im Jahr 2011 in Pension ging, suchte ich noch eine kleine Teilzeit-Besch&auml;ftigung im Gastgewerbe. Da bin ich im Februar 2011 auf das Inserat vom Sportclub Schwyz gestossen, in welchem sie eine Person f&uuml;r die Leitung des Kioskes im Tschai suchten. So habe ich mich mit dem damaligen Pr&auml;sidenten Ivo Husi getroffen und wir konnten uns innert wenigen Tagen einigen. Bereits Ende M&auml;rz habe ich meine T&auml;tigkeit aufgenommen. Ich wurde von verschiedenen Helfern sehr gut unterst&uuml;tzt, da ich ja auch nicht genau wusste was mich erwartete.</p>

<p>Da die Frauen 1 damals die Aufstiegsspiele von der Nati B in die Nati A bestritten, war das nat&uuml;rlich auch ein Highlight f&uuml;r mich und so hatte ich einen fulminanten Start bereits in der 1. Runde. Sie schafften den Aufstieg und spielten 3 Jahre in der h&ouml;chsten Liga. Der Aufmarsch der Zuschauer war so gross wie nirgends sonst in der ganzen Schweiz an einem Frauenmatch. Es war immer eine tolle Feststimmung.</p>

<p>Ich wurde von den &quot;Schwyzern&quot;, allen Spielerinnen und Spielern sowie Zuschauern herzlich aufgenommen und konnte viele neue Freundschaften kn&uuml;pfen. Ich habe versucht mein Bestes zu geben und die G&auml;ste so gut wie m&ouml;glich zu bewirten und zu betreuen. Auch durfte ich stets auf spontane Hilfe z&auml;hlen, wenn Not am Mann war. Speziell m&ouml;chte ich die Senioren unter der Leitung von Adi Pollini erw&auml;hnen, waren sie doch stets zur Stelle, wenn sich die Fenster am Grillh&uuml;sli &ouml;ffneten. Ganz herzlichen Dank euch allen!</p>

<p>Die vielen Emotionen in den verschieden Spielen mit Aufstiegen und auch wieder Abstiegen habe ich immer hautnah miterlebt, habe mitgef&uuml;hlt und ebenso mit euch mitgelitten!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Da die Jahre so schnell vergehen, sind es schlussendlich <u>acht</u> geworden!<br />
Jetzt war es aber Zeit, das Zepter zu &uuml;bergeben. Anfangs November habe ich mich mit einem Abschieds-Ap&egrave;ro, das tief in die Nacht dauerte, verabschiedet.<br />
Es war einfach sch&ouml;n mit Euch, ich werde die vielen gem&uuml;tlichen Stunden nicht vergessen und Euch ab und zu besuchen. Danke f&uuml;r die Treue!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Zum Schluss m&ouml;chte ich noch eine treue Seele erw&auml;hnen, Wisel Ehrler, hat er doch noch den ersten Eintrag zum 90-Jahr Jubil&auml;um geschrieben und bereits ist er nicht mehr unter uns. Ich war kaum einmal alleine auf dem Tschai, egal zu welcher Zeit, er war immer da und hat aufgepasst, dass alles mit rechten Dingen zuging. Das war sein zweites zu Hause.</p>

<p><strong>Danke Wisel!</strong></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Jubiläumsgeschichten </title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/61315</link>
<description><![CDATA[April - von Axel Dittner]]></description>
<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 19:44:09 +0200</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ich habe in meiner Zeit beim SC Schwyz so manche lustige und interessante Geschichte erlebt. Eine welche ich gerne mit euch teilen m&ouml;chte, ereignete sich vor ca. 20 Jahren als ich Goalie-Trainer bei den Junioren war.</p>

<p>Wir hatten damals eine Anfrage eines sympathischen Mannes anfangs 50er, welcher sich gerne als Fussballtrainer bet&auml;tigen wollte. Wie sich sp&auml;ter herausstellen sollte, war dieser frisch nach Schwyz gez&uuml;gelt und als Dozent an der Uni Z&uuml;rich t&auml;tig. Obwohl er noch nie fussballerisch t&auml;tig war, wollte er sich bei uns engagieren um regional auch etwas Fuss zu fassen. Was wir beim SC Schwyz nat&uuml;rlich sehr zu sch&auml;tzen wussten und ihm gerne eine Mannschaft &uuml;bergaben. Es war auch etwas speziell dass er &ndash; wir nannten ihn liebevoll Vater Abraham wegen der &Auml;hnlichkeit zum S&auml;nger des entsprechenden Schl&uuml;mpfe-Lieds &ndash; zwar sehr engagiert war, uns aber immer wieder ungewollt ein L&auml;cheln auf die Stockz&auml;hne zauberte.<br />
Eine erste solche Aktion war zum Beispiel, als er doch etwas nerv&ouml;s war bei seinem ersten Einsatz, dass er beim Abfahren des Mannschaftsbusses leider vergessen hat den Sanit&auml;tskoffer in den Bus zu packen, und diesen just nach 2 Metern mit den Reifen &uuml;berfuhr. Zum Spass der Businsassen&hellip;</p>

<p>Ein anderes Mal war es dann beim Goalie-Training auf dem Tschaibrunnen. Ich hatte alle Goalie-Trainer der Junioren zusammen und auf Bitte auch Vater Abraham, er wollte ebenfalls &quot;aktiv&quot; am Goalie-Training teilnehmen. Somit k&ouml;nnte er sehen, wie das ein Goalie eben so macht. Gesagt - getan. Und mit einer Gr&ouml;sse von ca. 1.95m w&auml;ren die Vorgaben f&uuml;r einen Torwart sicher nicht die schlechtesten, trotz dem etwas h&ouml;heren Alters. Alle &Uuml;bungen wurden tapfer mitgemacht und ausgef&uuml;hrt. Als es dann aber zum Penaltyschiessen kam, hechtete er voller Elan dem Ball hinterher. Leider machte er dies doch etwas zu enthusiastisch, und eine Rippe war gebrochen&hellip;<br />
Mit diesem Happening wurde dann eine erfolgreiche Goalie-Trainierausbildung abrupt beendet. Aber gerne erinnere ich an diese Zeit zur&uuml;ck, und hoffe dass ich noch bei manchem sch&ouml;nen Erlebnis dabei sein kann.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Ein weiteres sch&ouml;nes Erlebnis m&ouml;chten wir euch aber nicht vorenthalten. So ziemlich eines der ersten Spiele der neugegr&uuml;ndeten Frauenmannschaft in Schwyz war so einseitig f&uuml;r die Hauptd&ouml;rflerinnen verlaufen, dass die damalige Torfrau Diana Hutter keinen Ball zu sehen bekam. Der damalige Trainer der 2. Mannschaft &ndash; ein gewisser Axel Dittner - hat daraufhin zwei Kaffees bestellt und diese kurzerhand auf den Platz getragen, um diese mit der &quot;Arbeitslosen&quot; Nummer 1 am Torpfosten gen&uuml;sslich getrunken. Torfrau Hutter konnte das Getr&auml;nk bis zum letzten Tropfen geniessen ohne es einmal zur Seite stellen zu m&uuml;ssen.</p>

<p>Dies war f&uuml;rwahr eine Geschichte, welche sicher allen Anwesenden in guter und einmaliger Erinnerung bleiben wird&hellip;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/60384</link>
<description><![CDATA[März - von Leo Bolfing]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 20:40:32 +0100</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ein Markstein in der Geschichte des SC Schwyz bildete die Er&ouml;ffnung des Sportplatzes Tschaibrunnen am Pfingstmontag 1956. Das Propaganda-Spiel Lugano &ndash; Winterthur konnte &uuml;ber 3&lsquo;000 Zuschauer auf den Tschaibrunnen locken. Ebenfalls im Jahre 1956 erfolgte die Gr&uuml;ndung einer ersten Juniorenmannschaft, welche beim Verband als B-Junioren gemeldet wurde und fast ausschliesslich aus fussballverr&uuml;ckten Jahrg&auml;ngern 1940 bestand.</p>

<p>Ich selbst musste mich allerdings noch um ein weiteres Jahr gedulden, war ich damals schon in der Jugendabteilung des Turnvereins, in der Jungwacht und speziell in der schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft aktiv t&auml;tig. Als ich jedoch meiner Mutter belegen konnte, dass der SC Schwyz als &auml;ltester Fussballclub der Urschweiz im Jahre 1929 im Hause ihres Vaters Karl K&auml;lin, Uhrmacher und Wirt im Sch&auml;fli, gegr&uuml;ndet wurde, war der Widerstand meiner Eltern gebrochen. Ich durfte als 17-j&auml;hriger und erster &quot;D&ouml;rfler&quot; meine Dorfb&auml;chler-, Hinterd&ouml;rfler- und Unterd&ouml;rfler-Kollegen als B-Junior unterst&uuml;tzen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Die Begeisterung f&uuml;r den Fussball war in diesen Jahren in Schwyz enorm. Erster H&ouml;hepunkt war 1958 der Aufstieg der &quot;Cervini-Mannschaft&quot; in die zweite Liga. Diese setzte sich damals nur aus sechs Innerschweizer Clubs der Kantone Uri, Schwyz, Zug und Luzern zusammen; die andere H&auml;lfte bestand aus starken Aargauer Vertretern wie Wettingen, Wohlen, Zofingen, etc.</p>

<p>Im gleichen Jahr verst&auml;rkten wir (inzwischen Junioren A) jeweils am Sonntagmorgen unsere beiden Viertliga Mannschaften und trugen dann am Nachmittag die Junioren Spiele aus. Fazit: Beide Aktivmannschaften wurden Gruppensieger, schafften den Aufstieg in die dritte Liga und Schwyz war damit ab 1958 sowohl in der zweiten, dritten und auch vierten Liga mit je einer Mannschaft vertreten.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>60 Jahre &quot;Meter-Verein&quot;</strong></p>

<p>Vor gut 60 Jahren wurde von den erfolgreichen Junioren des SC Schwyz der Meter-Verein &quot;aus der Taufe&quot; gehoben. Wir Junioren hatten uns jeweils nach den harten Trainings und auch nach den Spielen zusammengesetzt und fr&ouml;hlich einen gehoben. F&uuml;r uns Lehrlinge und Studenten war das Geld knapp. Deshalb wurden nur Lokale aufgesucht, in denen die 13. Flasche Bier gratis war. Folglich wurde das Bier ab diesem Zeitpunkt in den Lokalen Edelweiss, Hirschen und Alpenr&ouml;sli nicht einzeln, sondern jeweils meterweise bestellt und bezahlt.</p>

<p>Sp&auml;ter, als die wackeren Junioren in der zweiten Liga Fussball spielten, blieb der Verein bestehen. Die regelm&auml;ssigen Versammlungen und j&auml;hrlichen Ausfl&uuml;ge in den Schwarzwald, ins Burgund, Wallis, Tessin usw. festigten die Einheit. Ja, mit dem befreundeten Verein &quot;A hoch 4&quot; wurden sogar am Sytirain eigene Skimeisterschaften mit Skispringen, Slalom und Kombination durchgef&uuml;hrt. Zur Belustigung aller wurden die Resultate damals am Radio unter <em>Sport vom Sonntag </em>erw&auml;hnt und tags darauf in den schweizerischen Tageszeitungen und nat&uuml;rlich im <em>Bote </em>und der <em>Schwyzer-Zeitung </em>publiziert!</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/58707</link>
<description><![CDATA[Februar - von Karin Betschart-Inglin]]></description>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 10:19:02 +0100</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In meinen 20 Jahren, welche ich beim SC Schwyz aktiv spielen durfte, gab es sicherlich einige Highlights. Aber eines m&ouml;chte ich rauspicken, an welches ich mich immer erinnern werde.&nbsp;Als wir 2011 pl&ouml;tzlich und relativ &uuml;berraschend in die h&ouml;chste Spielklasse, die Nationalliga A, aufgestiegen sind, war nicht nur die Aufstiegsfeier grandios. :-)&nbsp;Pl&ouml;tzlich spielte man mit dem kleinen Dorfverein SCS gegen die ganz Grossen Vereine wie Basel, YB, GC, Kriens, usw.</p>

<p>Das Highlight aber folgte im November 2011, als wir auf dem Tschaibrunnen auf den FC Z&uuml;rich Frauen trafen. Die Z&uuml;rcherinnen waren damals das Mass der Dinge und gewannen Meisterschaft und Cup reihenweise. In diesem Jahr spielten neu auch noch zwei deutsche Welt- und Europameisterinnen in ihren Reihen. Nicht nur unsere Vorfreude war gross, sondern auch der Zusammenhalt im Talkessel Schwyz zeigte sich wiedermal. Es str&ouml;mten an diesem Samstagabend &uuml;ber 700 Zuschauer auf den Tschaibrunnen.</p>

<p>Vom Spiel erinnere ich mich eigentlich nur, dass wir uns wacker schlugen und nur 1-3 verloren und dass ich als meine direkte Gegenspielerin Sonja Fuss hatte, eine der deutschen Weltmeisterinnen. Es war eine brutale Erfahrung f&uuml;r mich als St&uuml;rmerin, denn ich hatte wirklich keine Chance. Schlimmer noch, ich schaute ihr sogar gerne beim Fussball spielen und ihrer grandiosen Ballbehandlung zu. Wenigstens hatte ich den besten Platz direkt neben ihr auf dem Feld! :-)</p>

<p>Nebst der Niederlage und meinem desolaten Spiel &uuml;berwog aber die Stimmung auf dem Tschaibrunnen. Sogar die Z&uuml;rcherinnen waren beeindruckt vom riesigen Zuschaueraufmarsch, welcher auf keinem anderen Fussballplatz im Frauenfussball zustande kam.</p>

<p>Dieser Abend bleibt in meiner Erinnerung bestehen mit unserem &quot;Hexenkessel Tschaibrunnen&quot;!</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jubiläumsgeschichten</title>
<link>https://scschwyz.ch/jubil_umsgeschichten/detailview/article/54326</link>
<description><![CDATA[Januar - von Alois Ehrler]]></description>
<pubDate>Thu, 27 Dec 2018 15:31:10 +0100</pubDate>
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<category>Jubiläumsgeschichten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Mir kam direkt eine Geschichte in den Sinn Anfang der 80er Jahren, als ich selber noch aktiv Fussball spielte. Damals stellte der SC Schwyz nur gerade zwei Aktivmannschaften - die erste und die zweite Herrenmannschaft, welche eine Liga auseinander spielten. Ich war damals in der zweiten Mannschaft dabei, aber man kannte sich sehr gut untereinander, weil die Jahrg&auml;nge etwa gleich vertreten waren in den beiden Teams. Nat&uuml;rlich gab es damals, wie auch noch heute, kleinere Sticheleien zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft. Und in einer Saison vor ca. 35 Jahren erlaubte sich die zweite Mannschaft einen kleinen Scherz.</p>

<p>Die Heimspiele auf dem Tschaibrunnen wurden immer gleich angepfiffen: Die zweite Mannschaft Sonntags um 10.00 Uhr, die erste Mannschaft Sonntags um 14.30 Uhr. Das Zwei fand in dieser Saison einen anonymen Sponsor, welcher Punktepr&auml;mien zahlte. F&uuml;r einen Sieg erhielt jeder Spieler 100.-, bei einem Unentschieden gab es noch 50.-. Diese Pr&auml;mie wurde immer nach jedem Heimspiel, bei welchem gepunktet wurde, direkt vom Mannschaftskassier an jeden Spieler ausbezahlt! Nat&uuml;rlich wartete man mit der Auszahlung bis die erste Mannschaft Besammlung hatte und dies sehr genau mitbekam.<br />
Weil niemand etwas genaues wusste und auch den Namen des anonymen Sponsors ausplauderte, wurde die erste Mannschaft immer w&uuml;tender. Als dann noch ein anonymer G&ouml;nner f&uuml;r das Trainingslager der zweiten Mannschaft an Land gezogen wurde, waren die 1-Spieler stinksauer!</p>

<p>So zog sich dies die ganze Saison hin, bis das Zwei bekannt machte, dass das Geld aus der eigenen Mannschaftskasse floss, und immer wieder eingezogen wurde, wenn die erste Mannschaft in die Kabine verschwand!</p>

<p>Ein bisschen Spass muss manchmal sein... :-)</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
</channel>
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